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FFH-Verträglichkeitsprüfungen in NRW


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FFH-Verträglichkeitsprüfungen in NRW


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FFH-Verträglichkeitsprüfungen zu DE-4405-301 Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad Honnef

VP-Kennung Plan- / Projektart
Bezeichnung
Geprüfte Arten
(Auswirkungen)
Geprüfte LRT
(Auswirkungen)
Datum Ausnahme erteilt nach
VP-4405-301-04701

Plan/Projekt-ID:
VP-04701
Energie, Kraftwerk, Gas

Errichtg. u. Betrieb eines neuen Dampfkessels m.Vorschalt-Gasturbine GUD
Am Standort in Köln-Worringen (Flur 53, Flurstück 53 sowie Flur 33 Flurstück 40) ist zur langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung die Modernisierung eines bestehenden Kraftwerkes, durch welches Strom und Prozessdampf bereitgestellt werden, geplant. Im Rahmen des geplanten Vorhabens soll der vorhandene Dampfkessel K 5 stillgelegt und durch eine größere Kesselanlage (Dampfkessel 7) mit vorgeschalteter Gasturbine (GUD-Anlage) ersetzt werden. Ziel ist die effizientere Ausnutzung der Brennstoffe bei höherer Flexibilität. Die Gesamtfeuerungswärmeleistung beträgt 295 MW.
Eine direkte Inanspruchnahme bzw. Umwidmung von Natura 2000-Gebieten ist nicht gegeben.
Im Rahmen der Antragsunterlagen wurde eine Stellungnahme zur FFH-Verträglichkeit erarbeitet. Zerschneidungseffekte und erhebliche Auswirkungen durch Licht oder Lärm sind auszuschließen. Die Irrelevanzwerte der TA Luft zum Schutz der menschlichen Gesundheit bzw. vor erheblichen Nachteilen werden für die relevanten Schadstoffe Stickstoffdioxid und Schwefeldioxid deutlich unterschritten. Die maximalen Stickstoffdepositionen durch das geplante Vorhaben (Zusatzbelastung) unterschreiten das Abschneidekriterium von 0,10 kg N/(ha*a) bei allen N-empfindlichen FFH-Gebieten deutlich. Auch bei einer summarischen Betrachtung des Kraftwerks mit Bezug auf den Zeitpunkt der Unterschutzstellung der FFH-Gebiete ist von einer deutlich negativen Emissionsbilanz auszugehen. Beeinträchtigungen durch Versauerung sind ebenfalls auszuschließen.
6510 (nicht erheblich)
91E0 (nicht erheblich)
3270 (keine)
Unterlagen vollständig:
02.06.2017

Genehmigung:
01.09.2017

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04513

Plan/Projekt-ID:
VP-04513
Wasserwirtschaft, Verfahren nach Par. 68 WHG

Umgestaltung des Rhein-Fährkopfes Wesel-Bislich an der Landstraße L480
Die Verkehrssituation am Fährkopf-Ufer ist unstrukturiert, an Spitzentagen unübersichtlich und birgt für die Besucher potentielle Sicherheitsrisiken, so dass eine Umgestaltung geplant ist. Diese soll weitestgehend unter Nutzung des bestehenden Geländereliefs und mit Hilfe von Baumaßnahmen erfolgen, die die vorhandene Umwelt schonen. Die Anlagen sind entlang der Straße L480 / Marwick sowie auf dem angrenzenden rechten Ufer der Rhein-Nebenrinne angeordnet. Die bestehende Fähranlage am Rhein-Ufer bleibt unverändert erhalten.

Maßnahmen:
- Abteufung einer Fährrinne zwischen Rhein und Einlauf zur Rhein-Nebenrinne
- Fährenanleger (als Nachthafen / Ruheplatz)
- Neue Fährrampe (für Betrieb bei Wsp. > MW)
- Mehrzweckfläche (mit Infotafeln und Fahnenmast)
- Ufer-Gehweg
- Parkplätze (PKWs, Anhänger und Wohnmobile) und Wendebereich

Wirkfaktoren: nichtstoffliche Einwirkungen (Lärm, Licht), Stoffeinträge (Abgasemissionen, ggf. Verunreinigungen durch Öl- und Kraftstoffe), Flächenverlust, indirekter Habitatverlust
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Bitterling (keine)
91E0 (keine)
3270 (keine)
6510 (keine)
Unterlagen vollständig:
02.08.2012

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
01.10.2012

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04501

Plan/Projekt-ID:
VP-04501
Energie, Kraftwerk, Gas

Modernisierung der Dampfversorgung des Chempark Krefeld-Uerdingen L57
Modernisierung der Dampfversorgung des Kraftwerks L57. Zwei Gaskessel (K5, FWL 60MW; K6, FWL 42 MW) sollen stillgelegt und durch zwei neue Flammrohrkessel (FWL je ca. 36,4 MW) sowie einen neuen Wasserrohrkessel (FWL ca. 75 MW) mit Abluftverbrennung ersetzt werden. Die Gesamtfeuerungswärmeleistung erhöht sich damit von 207 MW auf ca. 253 MW. Die Neuanlagen entstehen unmittelbar neben vorhandenen Altanlagen. Für die neu zu errichtende Anlage L57 werden ca. 600 m² in Anspruch genommen.

Wirkfaktoren: Eutrophierung, Versauerung, Luftschadstoffe, Eintrag in aquatische Systeme

FFH-Studie: Grontmij GmbH
Maifisch (keine)
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Flussneunauge (keine)
Lachs (keine)
3270 (nicht erheblich)
6430 (nicht erheblich)
91E0 (nicht erheblich)
Unterlagen vollständig:
23.05.2012

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
02.07.2013

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04505

Plan/Projekt-ID:
VP-04505
Energie, Kraftwerk, Gas

Modernisierung der Dampfversorgung des Chempark Krefeld-Uerdinge N230
Modernisierung der Dampfversorgung des Kraftwerks N230. Zwei Kohlekessel (K1 und K2, FWL je 117 MW) sollen durch fünf neue Flammrohrkessel (FWL je ca. 36,4 MW) ersetzt werden. Ferner sollen zwei vorhandene Gaskessel (K3 FWL 235 MW; K4 FWL 179 MW) modernisiert werden. Die Gesamtfeuerungswärmeleistung reduziert sich damit von 648 MW auf ca. 596 MW. Die Neuanlagen entstehen unmittelbar neben vorhandenen Altanlagen. Für die neu zu errichtende Anlage N230 werden ca. 900 m² in Anspruch genommen.

Wirkfaktoren: Eutrophierung, Versauerung, Luftschadstoffe, Eintrag in aquatische Systeme

FFH-Studie: Grontmij GmbH
Maifisch (keine)
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Flussneunauge (keine)
Lachs (keine)
3270 (nicht erheblich)
6430 (nicht erheblich)
91E0 (nicht erheblich)
Unterlagen vollständig:
23.05.2012

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
06.12.2013

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-05099

Plan/Projekt-ID:
VP-05099
Energie, Kraftwerk, Kohle

HKW Walsum Errichtung & Betrieb Block 10
Am Kraftwerksstandort Walsum (Steinkohle; Kraft-Wärme-Kopplung) soll unmittelbar angrenzend im Rahmen der Standortentwicklung der Block 10 mit einer Bruttoleistung von 750 MWel errichtet und im Kondensationsbetrieb betrieben werden. Er wird mit einer Stickstoffoxidminderungsanlage, einem Elektrofilter und einer Rauchgasentschwefelungsanlage ausgerüstet.

CO2-Emissionen: 3,3 Mio. t (Steinkohle), rd. 30.000 t (Heizöl) und rd. 45.000 t (Kalksteinmehl)
(HKW Walsum insgesamt mit Block 10: rd. 5,5 Mio t /a CO2-Emissionen)
SO2 bis zu 100µg/m³ Jahresmittel; NO2 bis zu 50µg/m³ Jahresmittel

Potentielle Wirkfaktoren: Schadstoff- und Wärmeimmissionen und die damit verbundenen möglichen Beeinträchtigungen von Lebensraumtypen von Fischen
Zusätzliche (gegenüber der aktuellen Bestandssituation) Einleitung von 550m³/h Kühlturmabflutwasser sowie zusätzliche Einleitung von 20m³/h Abwasser, das aus dem Prozess der Rauchgasentschwefelung stammt.

Summationswirkung: Weitere Vorhaben, die zu berücksichtigen wären, sind nicht bekannt.

Weitere Unterlagen: Monitoringkonzept zur Ermittlung der CO2-Emissionen (Steag, 2005)
Maifisch (keine)
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Flussneunauge (keine)
Meerneunauge (keine)
Lachs (keine)
Unterlagen vollständig:
13.11.2005

Genehmigung:
28.07.2006

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04649

Plan/Projekt-ID:
VP-04649
Energie, Kraftwerk, Gas

Errichtung und Betrieb einer Dampfkesselanlage
Errichtung und Betrieb einer Dampfkesselanlage zur Dampfbesicherung und -versorgung der Chempark Partner im Chempark Dormagen. Die 1. Teilgenehmigung umfasst: Die Errichtung zweier Wasserrohrkessel mit einer Feuerungswämeleistung von je 36,5 MW u. einer Bruttodampfleistung von je 46 t/h, einer gemeinsamen Wasserver- u. Entsorgung, zwei einzügige Stahlschornsteine, einer Brennstoffversorgung u. einer Dampfturbine sowie die Festlegung der immissionsschutzrechtlichen Belange u. die Prüfung zur Inbetriebnahme. Die Feuerungswärmeleistung der Dampfkesselanlage beträgt max. 73 MW. Die Dampfkessel werden im durchlaufenden Betrieb von 0:00 bis 24:00 gefahren. Die Feuerung erfolgt mit Erdgas. Als potentielle Wirkfaktoren werden Einflüsse über den Luftpfad (Schadstoffimmissionen), Einflüsse durch Bodeneinträge über den Luftpfad sowie Einflüsse durch Lärm- und Lichtimmissionen genannt. Möglicherweise betroffene FFH-Gebiete: "Worringer Bruch", "Knechtstedener Wald mit Chorbusch", "Rhein-Fischschutzzone zwischen Emmerich und Bad Honnef", "Wahler Berg" und "Urdenbach - Kirberger Loch - Zonser Grind". Erhebliche zusätzliche Lärm- und Lichtimmissionen sind nicht abzuleiten. Die N-Zusatzbelastung unterschreitet flächendeckend 0,10 kg N /(ha*a). Die berechneten Säureeinträge unterschreiten flächendeckend 30 eq (N+S)/(ha*a).
Das FFH-Gutachten (12. Juni 2014) kommt zu dem Schluss, dass keine relevanten Beeinträchtigungen der Erhaltungs- und Entwicklungsziele der FFH-Gebiete durch bau-, anlage- oder betriebsbedingte Wirkfaktoren abzuleiten sind.
3270 (keine) Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
15.03.2014

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04666

Plan/Projekt-ID:
VP-04666
Energie, Kraftwerk, Gas

Errichtung und Betrieb einer Dampfkesselanlage
Errichtung und Betrieb einer Dampfkesselanlage zur Dampferzeugung und Dampfbesicherung der Chempark Partner im Chempark Dormagen. Installation einer neuen Dampfkesselanlage mit 10 Flammrohrkesseln mit einer Feuerungswärmeleistung von je 36,5 MW (GesamtFWL: 365 MW) und einer Bruttodampfleistung von je 46 t/h. Als Brennstoff ist ausschließlich Erdgas vorgesehen. Als relevante Wirkfaktoren wurden Einflüsse über den Luftpfad (Schadstoffimmissionen), Einflüsse durch Bodeneinträge über den Luftpfad sowie Lärm- und Lichtimmissionen genannt. Potentiell beeinträchtigte FFH-Gebiete sind "Worringer Bruch", "Knechtstedener Wald mit Chorbusch", "Wahler Berg", "Urdenbach - Kirberger Loch - Zonser Grind" und "Rhein-Fischschutzzone zwischen Emmerich und Bad Honnef". Erhebliche Lärm- und Lichtimmissionen sind nicht abzuleiten. Die N-Zusatzbelastung übersteigt in keinem FFH-Gebiet die Irrelevanzschwelle von 0,10 kg N/(ha*a). Der Wert für Versauerung von 30 eq (N+S)/(ha*a) wird nicht überschritten. Lediglich im Bereich der "Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad Honnef" wird das Abschneidekriterium von 0,10 kg N/(ha*a) erreicht bzw. überschritten. Hier sind keine stickstoffempfindlichen LRTen betroffen. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass keine relevanten Beeinträchtigungen der Erhaltungs- und Entwicklungsziele der FFH-Gebiete durch bau-, anlage- oder betriebsbedingte Wirkfaktoren abzuleiten sind (gutachterliche Stellungnahme zur FFH-Verträglichkeit vom 04.11.2014).
3270 (keine) Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
22.01.2016

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04680

Plan/Projekt-ID:
VP-04680
Energie, Kraftwerk, Gas

Modernisierung des Raffineriekraftwerks
Modernisierungsmaßnahmen am Standort Wesseling durch den Bau eines neuen Kessels (Kessel 8) und Stilllegung von Kessel 1; geplant ist die Errichtung und der Betrieb eines neuen erdgasbefeuerten Kessels mit einer thermischen Leistung von 125 MW. Die Gesamtfeuerungswärmeleistung des Raffineriewerks bleibt unverändert auf 300 MW beschränkt. Es erfolgt eine deutliche Reduzierung der Emissionsfrachten des Raffineriekraftwerks. Geprüfte Wirkfaktoren: Emissionen von Luftschadstoffen, Stickstoffeinträge, Einträge versauernd wirkender Luftschadstoffe, Einträge von Schwermetallen, Einleitung von Kühlwasser. Untersuchte FFH-Gebiete: DE-4405-301, DE-5208-301, DE-5108-301, DE-5207-304 und DE-5107-304. Im FFH-Gebiet DE-4405-301 überschreitet in den Teilabschnitten bei Langel und Niederkassel der N-Eintrag die Irrelevanzschwelle (0,244 kg N/(ha*a) bzw. 0,247 kg N/(ha*a). Aufgrund der Modernisierung der Anlage, nimmt die Säuredeposition durch die gesamte Anlage insgesamt deutlich ab. Die Zusatzbelastung für den LRT 91 E0 unterschreitet die 3% Bagatellgrenze. Für den Teilabschnitt bei Langel, den Teilabschnitt bei Hersel und den Teilabschnitt bei Niederkassel überschreitet die Säuredeposition die Irrelevanzschwelle (30 eq (N+S)/(ha*a)). Allerdings werden die betroffenen LRTen (3270 und 91 E0) als säureunempfindlich bezeichnent . Ein Vorhaben im Umfeld wurde auf kumulierende Wirkfaktoren überprüft. Keine Summation vorhanden. Die FFH-Vorprüfung vom 29.03.2012 legt dar, dass bezüglich der Sticksoffdeposition, der versauernd wirkenden Luftschadstoffe, der Schwermtetalleinträge sowie der Einleitung von Kühlwasser keine erheblichen Beeinträchtigungen zu erwarten sind.
Maifisch (nicht erheblich)
Groppe (nicht erheblich)
Flussneunauge (nicht erheblich)
Meerneunauge (nicht erheblich)
Lachs (nicht erheblich)
3270 (nicht erheblich)
91E0 (nicht erheblich)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
24.04.2013

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04879

Plan/Projekt-ID:
VP-04879
Industrieanlage, Metallverarbeitung

Errichtung und Betrieb eines Recyclingzentrums in Neuss-Stüttgen
Neubau eines Recyclingzentrums auf dem Werksgelände des Rheinwerks zur Einschmelzung von Schrotten mit einer Schmelzkapazität von 50.000 t/a Output. Das dann flüssig vorliegende Aluminium soll anschließend in die vorhandene Aluminium-Gießerei und damit für den Produktionskreislauf wiedergewonnen werden.

Mögliche betriebsbedingte Einwirkungen: N-Verbindungen, Säureeintrag; Organische Verbindungen; sonstige Luftschadstoffeinträge
Maifisch (keine)
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Flussneunauge (keine)
Meerneunauge (keine)
Lachs (keine)
3150 (keine)
3270 (keine)
6210 (keine)
6430 (keine)
6510 (keine)
91E0 (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
25.06.2015

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04885

Plan/Projekt-ID:
VP-04885
Industrieanlage, Metallverarbeitung

Aluminium-Schmelzanlage
Erhöhung der Produktionskapazität der Schmelz- und Gießanlagen von 0,905 Mio. t pro Jahr auf 1,3 Mio. t pro Jahr sowie Neubau von Mehrkammer-Schmelzöfen zur Einschmelzung von Aluminiumschrotten mit einer Produktionskapazität von 150 kt/a.

Potentielle Wirkfaktoren: NO2
Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
16.03.2009

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-04902

Plan/Projekt-ID:
VP-04902
Industrieanlage, sonstige Anlage

Sanierung und Kürzung des Kamins 4 Wasserglasfabrik
Sanierung eines vorhandenen Kamins wobei die Höhe des Kamins von 100m auf 67m gekürzt wird.

Wirkfaktoren: NOx, SO2

Gutachten: Depositionsberechnung 936/21218796/A vom 16.01.2012 (TÜV Rheinland Energie und Umwelt GmbH)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
12.06.2012

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-05008

Plan/Projekt-ID:
VP-05008
Industrieanlage, sonstige Anlage

Anlage zur Herstellung von Emulsions-PVC und Mikrosuspensions-PVC
Umrüstung der Anlage zur Herstellung von Suspensions-PVC in zwei Ausbaustufen auf ein Verfahren zur Herstellung von Emulsions-PVC bzw. Mikro-Suspensions-PVC am Standort Köln-Merkenich. Es ergibt sich eine Änderung der Produktionsleistung von 140.000 t/a PVC-S auf 100.000 t/a PVC-E/PVC-MS. Im Bestand: Neubau Sprühtrockner; Errichtung Sichtermühlen und Schwingsiebmaschinen zur PVC-Aufbereitung in einem neu zu errichtenden Trocknergebäude; Neubau Latex-Lager und Hilfsstofflager. Betriebsbedingte Wirkfaktoren: Emissionen von Luftschadstoffen sowie Stickstoff und Säuredeposition.
UVU mit integrierter FFH-Vorprüfung vom 25.9.2012 (Ordner 10, Kapitel 14), Ergebnis: keine erheblichen nachhaltigen Beeinträchtigungen sind zu erwarten. Geprüfte FFH-Gebiete: DE-4809-301 und DE-4405-301. Für ein Teilgebiet des FFH-Gebietes DE-4405-301 Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad Honnef wird eine max. N-Zusatzbelastungen von 0,14 kg N(ha*a) angegeben; es kommen aber keine stickstoffempfindlichen LRT innerhalb dieses FFH-Teilgebietes vor. Luftschadstoffe (Ammoniak) und Säuredeposition liegen unterhalb des Abschneidekriterium/ der Irrelevanzschwelle.
Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
29.05.2015

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-05342

Plan/Projekt-ID:
VP-05342
Sonstige Pläne oder Projekte

Deichsanierung Meerbusch, II BA Rhein-km 753,8 bis 760,5, linkes Ufer
Sanierung des Banndeiches zwischen Rheinstrom-km 753,8 und 760,5, linkes Ufer

FFH-Studie: Planungsbüro J. Voß (April 2004)
3270 (nicht erheblich) Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
03.09.2008

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-05355

Plan/Projekt-ID:
VP-05355
Sonstige Pläne oder Projekte

Deichsanierung Orsoy-Land, III. BA (Rhein-km 803,5-805,3)
Sanierung des ca 2,5 km langen III. Bauabschnittes zwischen der Straße "Kuicksgrind" und der Schleuse des Alte Rheins. Ohne die Sanierung würden fortlaufend Reparaturmaßnahmen an den Deichböschungen erforderlich sein, durch die eine Verschlechterung des Erhaltungszustandes der Bestände bis hin zum vollständigen Verlust zu erwarten wäre.

Summation:
- Rückbau des ehemaligen Schachtes Rheinberg in Planung

FFH-Studie: L.Plan Büro für Landschaftsplanung und angewandte Umweltwissenschaften (Aachen, Juni 2010)
Maifisch (keine)
Steinbeisser (keine)
Groppe (keine)
Flussneunauge (keine)
Meerneunauge (keine)
Lachs (keine)
3270 (keine)
6430 (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
20.11.2012

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4405-301-05545

Plan/Projekt-ID:
VP-05545
Energieerzeugung, sonstige Anlage

Änderung Sonderabfallverbrennungsanlage Lev.-Bürrig, Kapazitätserhöhung
Erhöhung der genehmigten Abfallmenge für die Verbrennungslinien 1 und 2 von bisher 80.000t/a auf insges. 120.000t/a in der bestehenden SAV im Entsorgungszentrum Lev.-Bürrig im Chempark Leverkusen (Gem. Bürrig, Flur 19, 20, 21 Flurst. 105, 106, 107, 155, 451, 790). Wirkfaktor: Stoffliche Emissionen über den Luftweg (Stickstoffdioxid, Stickoxide, Ammoniak, ausgewählte Schwermetalle); Prüfung erfolgt im TA-Luftkreis (ca. 5km-Radius) und außerhalb des TA-Luftkreises (10km-Radius); Betrachtung der Irrelevanzschwellen für die Deposition nach KIFL (2008) und nach Vollzugshilfe Landesumweltamt Brandenburg (2005); Durch die Änderung der Verbrennungsanlage ist keine Änderung der bereits genehmigten Emissionen bzw. Immissionen verbunden. In der FFH-Vorprüfung werden die hier betrachteten Immissionen bzw. Depositionen so betrachtet, als würden sie neu hinzukommen. Untersucht wurden folgende FFH-Gebiete: DE 4808-301, DE 4809-301; DE 4405-301, DE 4807-304, DE 4907-301, 5008-301.
Die Stickstoffdeposition überschreitet im Maximalwert (0,146 kg N/(ha*a) das Abschneidekriterium von 0,10 kg N / (ha*a). Eine Aussage zu betroffenen LRTen erfolgt nicht, da die Zusatzbelastung unter dem niedrigsten Irrelevanzwert liegt. Dort befinden sich keine N-empfindlichen LRTen. Bezüglich der Schwermetalldeposition wurden folgende Stoffe untersucht: As, Pb, Cd, Ni, Hg, Cr, Cu. Festgestellt wurden keine relevanten Auswirkungen. Insgesamt kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass keine erheblichen Beeinträchtigungen vorliegen (FFH-Vorprüfung, Mai 2011).
91E0 (nicht erheblich) Unterlagen vollständig:

Genehmigung:
02.10.2012

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich

Gebietsinformationen laut Standarddatenbogen

Ausführliches Natura2000-Meldedokument des Gebietes DE-4405-301 im Fachinformationssystem "Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen".

Fläche: 2335 ha
Kreis(e): Duesseldorf, Duisburg, Krefeld, Kleve, Mettmann, Rhein-Kreis Neuss, Wesel, Bonn, Koeln, Rhein-Sieg-Kreis
Kurzcharakterisierung: Das Gebiet fasst schutzwürdige Abschnitte des Rheins zusammen, die sich durch Flach- und Ruhigwasserzonen insbesondere zwischen den Buhnenfeldern auszeichnen. Die Sohle ist kiesig-sandig mit zum Teil organischer Auflage. Im Wesentlichen sind Bereiche zwischen dem Ufer und der Hauptfahrrinne einbezogen worden. Überwiegend grenzen diese Rheinabschnitte an Naturschutzgebiete an. Folgende limnologisch und insbesondere für die Fischfauna bedeutenden Abschnitte gehören zur Gebietskulisse: Bereich BR Köln Rhein bei Bad Honnef Rhein an den NSG "Siegmündung" und "Herseler Werth" Rhein bei Niederkassel Rhein am NSG "Lülsdorfer Weiden"und an der Sürther Aue Rhein im Bereich "Weißer Bogen" Rhein am NSG "Rheinaue Worringen-Langel" Bereich BR Düsseldorf Rhein am NSG "Urdenbacher Kämpen" und "Zonser Grind" Rhein am NSG "Uedesheimer Rheinbogen" Rhein am NSG "Ilvericher Altrheinschlinge" Rhein am NSG "Die Spey" Rhein am NSG "Rheinaue Walsum" Rhein am NSG "Rheinvorland im Orsoyer Rheinbogen" Rhein am NSG "Rheinvorland bei Perrich" Rhein an den NSG "Bislicher Insel" und "Bislich-Vahnum" Rhein an den NSG "Gut Grind" und "Hübsche Grändort" Rhein am NSG "Reeser Schanz" Rhein am NSG "Grietherorter Altrhein" Rhein an der "Dornickschen Ward" Rhein an den NSG "Emmericher Ward" und "Salmorth"
Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-Richtlinie:
  • Fluesse mit Schlammbaenken mit Vegetation des Chenopodion rubri p.p. und des Bidention p.p. (3270)
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions (3150)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee (6210)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe (6430)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) (6510)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) (91E0)
  • Hartholzauewaelder mit Quercus robur, Ulmus laevis, Ulmus minor, Fraxinus excelsior o. Fraxinus angustifolia (Ulmenion minoris) (91F0)
Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie:
  • Meerneunauge
  • Lachs
  • Flußneunauge
  • Maifisch
  • Steinbeißer
  • Groppe
Startpunkt der Summationsbetrachtung: 12.11.2007
Art
[+] Maifisch (Alosa alosa)
[+] Steinbeisser (Cobitis taenia)
[+] Groppe (Cottus gobio)
[+] Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)
[+] Meerneunauge (Petromyzon marinus)
[+] Bitterling (Rhodeus sericeus amarus)
[+] Lachs (Salmo salar)
Lebensraumtyp
[+] 3150 Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions
[+] 3270 Fluesse mit Schlammbaenken mit Vegetation des Chenopodion rubri p.p. und des Bidention p.p.
[+] 6210 Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee
[+] 6430 Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
[+] 6510 Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)
[+] 91E0 Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)
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