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FFH-Verträglichkeitsprüfungen in NRW


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FFH-Verträglichkeitsprüfungen in NRW


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FFH-Verträglichkeitsprüfungen zu DE-4111-401 VSG Davert

VP-Kennung Plan- / Projektart
Bezeichnung
Geprüfte Arten
(Auswirkungen)
Geprüfte LRT
(Auswirkungen)
Datum Ausnahme erteilt nach
VP-4111-401-04138

Plan/Projekt-ID:
VP-04138
Landwirtschaft, Tiermastanlage, Neubau

Errichtung und Betrieb einer Tierhaltungsanlage (Bullenmast)

Vgl. hierzu die Angaben zum FFH-Gebiet Davert DE-4111-302.

Als zuständige Genehmigungsbehörde hat die Stadt Münster das Verfahren dem FFH-Gebiet Davert zugeordnet, da in diesem Fall die stofflichen Einträge relevant sind und in der Verträglichkeitsprüfung (VP) im Wesentlichen stoffliche Einträge und deren Auswirkungen auf die Lebensraumtypen detailliert untersucht wurden (Gutachten 15.010, vom 16.01.2015 u. FFH 15.028, vom 04.02.2015).
Für die relevante Avifauna und für die Tierarten gemäß Anhang II der FFH-RL wurden in der FFH-VP im Rahmen einer Abschätzung negative Auswirkungen durch das Vorhaben ausgeschlossen (Gutachten FFH 15.028, vom 04.02.2015).
Eisvogel (keine)
Mittelspecht (keine)
Schwarzspecht (keine)
Neuntoeter (keine)
Nachtigall (keine)
Pirol (keine)
Wespenbussard (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
04.05.2015

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4111-401-04283

Plan/Projekt-ID:
VP-04283
Landwirtschaft, Tiermastanlage, Ausbau

Wesentl. Änderung und Betrieb einer Anlage zum Halten von Mastschweinen
Mit Änderung der Tierhaltungsanlage in der Gemarkung Senden, Flur 37, Flurstück 17, wurde ein bestehender Betrieb (3 Schweinemastställen u. 1 Güllehochbehälter) um 3 Mastställe mit je 1.474 Tierplätzen u. 2 Güllehochbehältern erweitert. Nach Realisierung des Projekts stehen 7.414 Schweinemastplätze (Mittel- bis Endmast) zur Verfügung. Die Hofstelle liegt ca. 2.200 m westl. des FFH-/VS-Gebiet Davert u. ca. 2.980 m südwestl. des FFH-Gebietes Venner Moor. Relevante Gutachten für FFH-Verträglichkeit (für alle 3 Gebiete): N-Gutachten Nr. G-2358-03 vom 25.01.2013 + Nachträge; Bericht zur UVU von 01. 2013 + Nachtrag vom 05.08.2013; Studie zur FFH-Vorprüfung von 01.2013 + Ergänzende Stellungnahme vom 29.05.2013; Landschaftspflegerischer Begleitplan von 10. 2012 + 2 Nachträge von Okt. 2012. Diese u. weitere Gutachten sind Bestandteil der Genehmigung. Ausgehend vom relevanten Wirkfaktor Eutrophierung wurde in den Gutachten die FFH-Verträglichkeit der Anlage nach den seinerzeit gültigen Vorgaben geprüft u. bestätigt. Die FFH-Verträglichkeitsprüfung bezieht sich fast ausschließlich auf Lebensraumtypen. Laut Gutachten besteht für Tierarten des Schutzgebietes kein Konfliktpotential u. keine direkte Gefährdung durch N-Einträge. (Vergleiche hierzu auch die Ausführungen zum Verfahren im Bereich des FFH-Gebietes Davert / VP-04282.)
Eisvogel (keine)
Mittelspecht (keine)
Schwarzspecht (keine)
Neuntoeter (keine)
Nachtigall (keine)
Pirol (keine)
Wespenbussard (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
16.09.2013

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4111-401-04285

Plan/Projekt-ID:
VP-04285
Landwirtschaft, Tiermastanlage, Ausbau

Wesentl. Änderung und Betrieb eine Anlage zum Halten von Mastschweinen
Mit Änderung der Tierhaltungsanlage in der Gemarkung Senden, Flur 35, Flurstück 115, wird ein bestehender Betrieb zum Halten von Schweinen um einen Maststall u. einen Güllehochbehälter bei gleichzeitiger Aufstallungsänderung im Bestand erweitert. Gesamtkapazität nach Änderung: 3.370 Mastschweineplätze, 1824 Ferkelplätze, 5186 m³ Gülle. Die Hofstelle liegt ca. 490 m nordwestl. des FFH- u. VS-Gebietes Davert u. 920 m südlich des FFH-Gebietes Venner Moor. Relevante Gutachten zur FFH-Verträglichkeit (für alle 3 Gebiete): Geruchs- u. Ammoniakgutachten G-3277-02 vom 04.12.2012 + ergänzende Berechnung; UVU vom 05.12.2012+11.02.2014; FFH-VP vom 05.12.2012 +11.02.2014; Landschaftspflegerischer Begleitplan vom 21.02.2012 +11.02.2014 u.a. Diese u. weitere Gutachten sind Bestandteil der Genehmigung. FFH-relevanter Wirkfaktor: Eutrophierung. Die FFH-Verträglichkeitsprüfung bezieht sich fast ausschließlich auf Lebensraumtypen. Vogelarten werden nur pauschal erwähnt. Laut Gutachten besteht für Tierarten des Schutzgebietes kein Konfliktpotential u. keine direkte Gefährdung durch N-Einträge. (Vergleiche hierzu auch die Ausführungen zum Verfahren im Bereich des FFH-Gebietes Davert / VP-04284.)
Eisvogel (keine)
Mittelspecht (keine)
Schwarzspecht (keine)
Neuntoeter (keine)
Nachtigall (keine)
Pirol (keine)
Wespenbussard (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
30.04.2014

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4111-401-04515

Plan/Projekt-ID:
VP-04515
Landwirtschaft, Tiermastanlage, Ausbau

Neubau eines Sauenstalls
Im Zuge dieses Verfahrens wurde ein bestehender landwirtschaftlicher Betrieb mit Tierhaltung in der der Gemarkung Ascheberg, Flur 15, Flurstück 43 umgenutzt und durch den Neubau eines Sauenstalls mit 311 Plätzen erweitert, inklusive Anlage eines Güllekellers als unterirdisches Güllelager. Nach Fertigstellung der Baumaßnehmen stehen in der Anlage insgesamt 445 Sauen- bzw. Eberplätze, 114 Abferkelplätze sowie 500 Ferkelaufzuchtplätze zu Verfügung. Darüber hinaus befinden sich auf der Hofstelle ein Ferkelaufzuchtstall mit 1.580 Tieren u. ein Güllehochbehälter, die einem benachbarten Betrieb zuzuordnen sind. Die Hofstelle liegt ca. 85 m südlich zum nächstgelegenen Teil des FFH- und VS-Gebietes Davert. Gutachten als Bestandteile der Genehmigung u. a.: Studie zur FFH-Vorprüfung, Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) und Artenschutzrechtliche Prüfung jeweils vom 30.01.2012; Immissionsschutzgutachten vom 26.09.2011. Untersuchter, FFH-relevanter Wirkfaktor: Eutrophierung durch NH3-Emissionen bzw. N-Deposition. Die Wirkprognosen und die Erfassung der, von der Anlage ausgehenden Beeinträchtigungen beziehen sich auf die FFH-Lebensraumtypen (LRT) und berücksichtigen nicht die Arten. Die in Protokollteil B aufgeführten Vogelarten werden aus Gründen der Vollständigkeit aufgeführt. (Vgl. auch weitere LRT-bezogene die Ausführungen zum FFH-Gebiet Davert.)
Eisvogel ()
Mittelspecht ()
Schwarzspecht ()
Neuntoeter ()
Nachtigall ()
Pirol ()
Wespenbussard ()
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
06.08.2012

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4111-401-04517

Plan/Projekt-ID:
VP-04517
Wasserwirtschaft, Verfahren nach Par. 68 WHG

Ökologische Verbesserung des Emmerbaches in Ascheberg, OT Davensberg
Die Plangenehmigung bezieht sich auf die "Ökologische Verbesserung des Emmerbachs in Ascheberg, Ortsteil Davensberg", im Bereich der "Deipenwiese" (östlich der Bahnlienie), in der Gemarkung Ascheberg, Flur 10, Flurstücke 1684, 1685 etc.. Hier wurde eine ökologische Gewässerverbesserung im Bereich des Emmerbaches und der Deipenwiese in Form einer naturnahen Sekundäraue realisiert. Durch entsprechende strukturelle Verbesserungen wurde ein großräumiges Entwicklungspotential für den Emmerbach und die darin angesiedelte Helm-Azurjungfer geschaffen. Darüber hinaus dient der umgestaltete Raum als Retentionsraum. Das in 2 Bauabschnitte unterteilte Projekt umfasst im Detail u. a. folgende Maßnahmen: Naturnahe Umgestaltung des Emmerbaches, Gewässeraufweitung, Errichtung eines Trennbauwerks (Dammbalken) und eines Drosselbauwerks, Errichtung von 2 Brücken, eines Wirtschaftsweges, einer Aussichtsplattform und eines Bolzplatzes sowie die Verfüllung des Emmerbach-Altarms auf 80 m, die Profilierung einer Trockenwetterrinne oder die Verlegung von Regenwassereinleitungsstellen. Der ursprüngliche Antrag vom 11.06.2015 wurde ergänzt durch einen Antrag vom 02.11.2015. Der Emmerbach ist Teil des FFH- und VS-Gebietes Davert, während die Deipenwiese nicht dazu gehört. Vorgelegte FFH-relevante Gutachten: FFH-Vorprüfung von Oktober 2015, landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) und artenschutzrechtlicher Fachbeitrag von Oktober 2015. Gemäß Gutachten lassen sich projektbedingte, erhebliche Beeinträchtigungen des FFH- und VS-Gebietes und der relevanten Arten ausschließen, ebenso wie nachteilige Summationswirkungen mit anderen Projekten. LRT sind von den Maßnahmen unberührt, FFH-relevante Arten erfahren - abgesehen von baubedingte Beeinträchtigungen - durch die ökolog. Verbesserungen eine Aufwertung.
Eisvogel (keine)
Mittelspecht (keine)
Schwarzspecht (keine)
Neuntoeter (keine)
Nachtigall (keine)
Pirol (keine)
Wespenbussard (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
13.04.2016

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich
VP-4111-401-04735

Plan/Projekt-ID:
VP-04735
Landwirtschaft, sonstige Bauvorhaben

Neubau eines landwirtschaftl. Betriebes zur Pferdehaltung
Es handelt sich hierbei um den Neubau eines landwirtschaftlichen Betriebes zur Pferdehaltung in der Ortschaft Drensteinfurt, Gemarkung Rinkerode, Flur 17, Flurstücke 277, 281, 274 bzw. 304, 305. (Bereich Hofgut Ashege). Das Projekt umfasst den Neubau einer Reitanlage für ca. 60 Pferde, mit 1 Reithalle, je 2 Stall- u. Scheunengebäuden, 1 Führungsanlage u. diversen Futterstellen sowie 1 Betriebsleiterwohnung inkl. der notwendigen Außenanlagen. Der Abstand der Gesamtanlage zum FFH- und Vogelschutzgebiet Davert beträgt < 300 m. Gemäß FFH-VP vom 03.03.2005 sind mit dem Vorhaben keine erheblichen Beeinträchtigungen verbunden. Im Gutachten werden geringfügige bau- und betriebsbedingte Auswirkungen nicht ausgeschlossen. Beispielsweise sind u. U. Staubablagerungen durch Transportvorgänge und Besucherverkehr oder Beunruhigungen, Nährstoffeinträge und Bodenverdichtungen durch mobile Aktivitäten der Reiter möglich. Mögliche Auswirkungen auf vorkommende Vogelarten werden nachfolgend (Protokollteil B) dargestellt. Für Lebensraumtypen werden im FFH-Gutachten keine konkreten Beeinträchtigungen prognostiziert. Erforderliche Kompensationsmaßnahmen werden in einem Landschaftspflegerischen Begleitplan von Juli/Oktober 2005 dargestellt.
Mittelspecht (nicht erheblich)
Schwarzspecht (nicht erheblich)
Nachtigall (keine)
Pirol (nicht erheblich)
Wespenbussard (keine)
Unterlagen vollständig:

Genehmigung mit Nebenbestimmungen:
17.08.2005

Genehmigung befristet bis:

§34 Abs. 3:
Nicht erforderlich

§34 Abs. 4:
Nicht erforderlich

Gebietsinformationen laut Standarddatenbogen

Ausführliches Natura2000-Meldedokument des Gebietes DE-4111-401 im Fachinformationssystem "Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen".

Fläche: 2226 ha
Kreis(e): Muenster, Coesfeld, Warendorf
Kurzcharakterisierung: Das Vogelschutz- und FFH-Gebiet Davert umfasst ein zusammenhängendes, ausgedehntes historisches Waldgebiet innerhalb des Kernmünsterlandes. Von den naturnahen Waldgesellschaften bestimmen auf stau- oder grundwassergeprägten Böden artenarme Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder und bodensaure Eichenwälder den Charakter des Gebietes. Prägend für das Landschaftsbild sind die knorrigen Eichen-Althölzer im mittleren bis starken Baumholzalter. Die bodensauren Eichenwälder stocken auf sandigen, wechselfeuchten bis wechselnassen, basenarmen Böden. Als weitere naturnahe Wälder kommen in der Davert Erlen- und Birken-Bruchwälder vor. Die Davert wird von dem Emmerbach, mit seiner besonderen Bedeutung für die Helmazurjungfer, und einem reich verzweigten Graben-/Fließgewässernetz durchzogen.
Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach Vogelschutzrichtlinie:
  • Eisvogel (Brut / Fortpflanzung)
  • Mittelspecht (Brut / Fortpflanzung)
  • Schwarzspecht (Brut / Fortpflanzung)
  • Neuntöter (Brut / Fortpflanzung)
  • Wespenbussard (Brut / Fortpflanzung)
Startpunkt der Summationsbetrachtung: 17.12.2004
Art
[+] Eisvogel (Alcedo atthis)
[+] Mittelspecht (Dendrocopos medius)
[+] Schwarzspecht (Dryocopus martius)
[+] Neuntoeter (Lanius collurio)
[+] Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
[+] Pirol (Oriolus oriolus)
[+] Wespenbussard (Pernis apivorus)
Lebensraumtyp
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